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Auflösung meiner Sammlung: Repetierbüchse Mauser Model Peru 1909 Kal. 7,65x53 Arg

990 €

Gebraucht

Beschreibung

Die Repetierbüchse Mauser Modelo 1909 Peru ist eine faszinierende Schwesterwaffe des bekannteren argentinischen Modells. Sie wurde im gleichen Zeitraum im Kaliber 7,65x53 mm (7,65 mm Argentine/Belgian) bestellt, weist jedoch historisch und technisch prägnante Unterschiede auf, die sie zu einer der engsten Export-Kopien des deutschen Reichs-Dienstgewehres machen.Zwischen 1910 und 1914 kaufte die peruanische Regierung schätzungsweise 50.000 Einheiten des Modells 1909 direkt in Deutschland. Im Gegensatz zu den argentinischen DWM-Gewehren wurde der Großteil des peruanischen Kontrakts direkt von der Waffenfabrik Mauser in Oberndorf am Neckar gefertigt.Während die argentinischen 1909er fast nur Friedenszeiten sahen, mussten die peruanischen Mauser echte Gefechte überstehen. Sie wurden im Leticia-Zwischenfall (1932–1933) gegen Kolumbien sowie im Ecuadorianisch-Peruanischen Krieg (1941) intensiv eingesetzt.Genau wie in Argentinien blieben ausgewählte, späte Nachbestellungen aus den 1930er-Jahren (oft in exzellentem Zustand) bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts als Zeremonienwaffen im Präsidentenpalast in Lima im Dienst.Obwohl beide Waffen auf dem System Gewehr 98 basieren, unterscheidet sich das Peru-Modell in wesentlichen Details:Während Argentinien ein flaches Kurvenvisier forderte, behielt Peru das markante deutsche „Lange-Visier“ (von Sammlern wegen seiner geschwungenen Form auch oft „Achterbahn-“ oder „Ski-Jump“-Visier genannt). Es war präzise auf die modernen Spitzer-Spitzgeschosse der 7,65er-Patrone abgestimmt.Eine technische Besonderheit des Peru-Mausers ist der kleine Laufgewindedurchmesser (Small Shank) trotz der großen Systemhülse (Large Ring). Peru verlangte dies explizit, damit die Läufe theoretisch mit den älteren peruanischen Mauser-Modellen von 1891 austauschbar blieben.Das peruanische Modell besitzt einen längeren Schlagbolzenmutter-Ansatz (Cocking Piece) sowie eine asphärische Form des Kammerstängel-Knopfes.Aufgrund der tropischen Einsätze und der harten Nutzung in Südamerika findet man viele peruanische Gewehre mit narbigen Hülserändern, Arsenalreparaturen am Holz oder nachbrünierten Systemen. Die peruanischen Arsenale priorisierten Funktion vor Ästhetik, weshalb bei Überholungen oft das Staatswappen teilweise gelöscht wurde.Sie stammt aus einer geerbten Sammlung, die ich nach reiflicher Überlegung nach und nach auflöse. Es fällt nicht leicht, sich von diesen Stücken zu trennen, jedoch sollen sie in die Hände Personen gelangen, die ihre Qualität und Geschichte zu schätzen wissen.Stücke in diesem Zustand sind aufgrund des Peruanischen Kriegseinsatzes sehr selten (siehe Bilder)Das Gewehr kann nach vorheriger Terminvereinbarung selbstverständlich vor Ort besichtigt und begutachtet werden. Ich lege großen Wert auf Transparenz, sodass Sie sich persönlich vom Zustand der Waffe überzeugen können.Der Preis ist Verhandlungsbasis. Allerdings bitte ich darum realistisch zu bleiben.Da ich die gesamte Sammlung auflöse, werden in den kommenden Wochen weitere interessante und hochwertige Waffen angeboten. Ein Blick auf meine weiteren Anzeigen lohnt sich daher.Ich freue mich auf Ihre Anfrage und beantworte offene Fragen gerne.Hinweis: Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Personen mit gültiger Erwerbsberechtigung und unter Einhaltung aller geltenden waffenrechtlichen Bestimmungen.

Details

ID 9860377
URL https://www.gunfinder.ch/listings/9860377
Kategorie Waffen / Repetierbüchsen
Erwerbsberechtigung Erforderlich
Kaliber 7,65x53Arg
Zustand Gebraucht
Standort 74821 Mosbach, Deutschland
Verfügbarkeit lieferbar
Versandkosten trägt Käufer

Verkäufer

Jürgen
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