Die Smith & Wesson Model 629 im monumentalen Kaliber .44 Magnum ist einer der berühmtesten und optisch markantesten Großkaliber-Revolver der Welt. Als rostfreie Edelstahl-Variante („Inox“) des legendären, brünierten Model 29 verkörpert sie die perfekte Evolution eines amerikanischen Waffenklassikers.
Der „Dirty Harry“-Hype Die Geschichte des Model 629 ist untrennbar mit seinem stählernen Bruder, dem Model 29, verbunden.1955/1956: Smith & Wesson bringt das Model 29 auf den riesigen N-Rahmen (dem größten klassischen S&W-Rahmen) heraus. Die Patrone .44 Magnum wurde zusammen mit Elmer Keith und Remington entwickelt. Durch den Kinofilm Dirty Harry (1971) mit Clint Eastwood wird der Revolver über Nacht zum weltweiten Kultobjekt. Die Nachfrage explodiert so drastisch, dass S&W mit der Produktion jahrelang nicht hinterherkommt.
Die Einführung der Edelstahl-Variante (1979): In den 1970er-Jahren forderten Jäger, Outdoor-Enthusiasten und Polizeibehörden zunehmend Waffen, die unempfindlich gegen Schweiß, Regen und Holster-Abrieb waren. Smith & Wesson reagiert und präsentiert 1779 das Model 629. Der Revolver wird sofort zum Verkaufsschlager, da das matte oder seidenmatt gebürstete Edelstahl-Finish extrem pflegeleicht ist und im Gegensatz zur Brünierung des alten Model 29 nicht abreiben kann.
Die Dash-Modelle: Da die .44 Magnum Patrone einen enormen Gasdruck und heftigen Rückstoß entwickelt, zeigten die frühen Modelle bei extrem hoher Schussbelastung teilweise mechanischen Verschleiß (z. B. das selbstständige Aufdrehen der Trommel). S&W reagierte mit einer Modellpflege, den sogenannten „Dash“-Versionen
Der Revolver wurde um das Jahr 2001 gebaut und verfügt er über die ausgereiftesten technischen Updates der Modellgeschichte. Er besitzt serienmäßig die verstärkten Trommelrasten und den modifizierten Bolzen, was ihn absolut unempfindlich gegen schwerste Jagd- und Sportladungen im Kaliber .44 Magnum macht.
Hahn (Hammer) und Abzug (Trigger) wurden bei diesen Baureihen im modernen Metallpulverspritzguss-Verfahren (MIM) hergestellt.
Der Schlagbolzen sitzt bei dieser Generation nicht mehr direkt auf dem Hahn sondern ist federgelagert im Rahmen (Frame-Mounted Firing Pin) verbaut.
Kein (S&W Internal Lock) beim Modell 629-6 aus dem Spätjahr 2001, besitzt der Revolver auf der linken Seite direkt über dem Trommelöffner das damals neu eingeführte, kreisrunde Schlüsselloch zur Transportsicherung. Bei einem 629-5 fehlt dieses noch, was viele Schützen aus ästhetischen Gründen bevorzugen.
Die Waffe stammt aus einer geerbten Sammlung, die ich nach reiflicher Überlegung nach und nach auflöse. Es fällt nicht leicht, sich von diesen Stücken zu trennen, jedoch sollen sie in die Hände Personen gelangen, die ihre Qualität und Geschichte zu schätzen wissen.
Der Revolver kann nach vorheriger Terminvereinbarung selbstverständlich vor Ort besichtigt und begutachtet werden. Ich lege großen Wert auf Transparenz, sodass Sie sich persönlich vom Zustand der Waffe überzeugen können.
Der Preis ist Verhandlungsbasis. Allerdings bitte ich darum realistisch zu bleiben.
Da ich die gesamte Sammlung auflöse, werden in den kommenden Wochen weitere interessante und hochwertige Waffen angeboten. Ein Blick auf meine weiteren Anzeigen lohnt sich daher.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage und beantworte offene Fragen gerne.
Hinweis: Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Personen mit gültiger Erwerbsberechtigung und unter Einhaltung aller geltenden waffenrechtlichen Bestimmungen. Die Beschreibung erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Irrtümer, Druckfehler und Zwischenverkauf vorbehalten.